Planspiele, Krisensimulationen, Cyberkrisenübungen und Generalproben, konzipiert, durchgeführt und bewertet von Praktikern, damit Ihre Organisation geprüfte Fähigkeiten und die regulatorischen Nachweise erhält, die ISO 22301, NIS2, DORA, KRITIS und die Schweizer ISG heute erwarten.
Eine Krisenmanagementübung ist eine strukturierte Probe, bei der eine Organisation ihre Pläne, Mitarbeiter und Entscheidungsprozesse anhand eines realistischen Szenarios testet. Die Formate reichen von einer diskussionsbasierten Planspielübung bis hin zu einer umfassenden Live-Simulation. Dabei werden Nachweise über die Leistungsfähigkeit und ein priorisierter Verbesserungsplan erbracht.
Pläne, die noch nie in der Praxis erprobt wurden, sind Annahmen. Eine Übung zur Geschäftskontinuität oder Notfallvorsorge wandelt diese Annahmen in beobachtbare Fakten um: ob das Krisenteam schnell genug zusammentritt, ob Eskalation und Kommunikation unter Druck funktionieren, ob Wiederherstellungsentscheidungen auch bei unvollständigen Informationen Bestand haben. Resilience Guard konzipiert und begleitet das gesamte Spektrum – von Planspielen für Vorstände bis hin zu funktionalen und umfassenden Übungen für kritische Betriebsabläufe.
Jede Übung durchläuft einen dokumentierten Ablauf: Ziele und Umfang, Szenarioentwicklung, angeleitete Durchführung, bewertete Beobachtung anhand definierter Kriterien, offene Nachbesprechung und ein individueller Aktionsplan. Diese Disziplin bewirkt, dass aus einer Übung eine nachhaltige Steigerung der Resilienz und ein Nachweis entsteht, den ein Auditor oder Vorgesetzter akzeptiert.
ISO 22301, der Standard für Business Continuity Management, fordert in Abschnitt 8.5 ein Übungsprogramm, das Kontinuitätsstrategien und -lösungen in geplanten Abständen und nach wesentlichen Änderungen validiert. ISO 22398 bietet die internationale Richtlinie für die Konzeption dieser Übungen, und ISO 22361 verankert die darin geprüfte Krisenmanagementfähigkeit. Unsere Übungen sind auf alle drei Standards ausgerichtet, sodass die Ergebnisse direkt in die Zertifizierungsaudits einfließen.
NIS2 überträgt die Verantwortung für Cyberrisikomanagement, Vorfallbearbeitung und Geschäftskontinuität wichtigen Einrichtungen. Die Managementorgane sind für Aufsicht und Schulung zuständig; ein dokumentiertes Übungsprotokoll zählt zu den deutlichsten Nachweisen dieser Aufsicht. DORA geht für den Finanzsektor noch weiter und schreibt ein Programm zur Prüfung der digitalen operativen Resilienz vor. Dabei sollen Krisenkommunikations- und Reaktionsfähigkeiten bis hin zu bedrohungsbasierten Penetrationstests für bestimmte Unternehmen geübt werden.
In Deutschland müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen gemäß KRITIS und dem BSI-Gesetz die Wirksamkeit ihrer Resilienzmaßnahmen nachweisen. In der Schweiz verpflichtet das Informationssicherheitsgesetz Betreiber kritischer Infrastrukturen zur 24-Stunden-Meldepflicht bei Vorfällen an die BACS – eine Frist, die in einer realen Krise noch nie einzuhalten war. Übungen sind der Schlüssel zum Aufbau und Nachweis dieser Bereitschaft; siehe dazu unser deutschsprachiges ISG-Briefing und unsere zur operativen Resilienz .
Eine Planspielübung basiert auf Diskussionen: Das Team erörtert seine Reaktion auf ein Szenario am Tisch – kostengünstig und risikoarm. Eine Simulation hingegen beinhaltet realen Druck, Echtzeitereignisse, verkürzte Entscheidungsfenster und die Beobachtung der Leistung. Die meisten Programme beginnen mit einer Planspielübung und entwickeln sich schrittweise zu Simulationen und schließlich zu realen Szenarien.
ISO 22301 fordert regelmäßige Übungen in geplanten Abständen und nach wesentlichen organisatorischen Veränderungen. In der Praxis führen etablierte Organisationen die Übungen mindestens jährlich auf Führungsebene durch, wobei kritische Funktionen und regulierte Bereiche häufiger üben und das Format in jedem Zyklus anpassen.
Ja. Jede Übung erzeugt ein dokumentiertes Protokoll: Ziele, Szenario, Teilnehmer, bewertete Beobachtungen, Ergebnisse der Nachbesprechung und ein priorisierter Aktionsplan. Dieses Protokoll entspricht direkt ISO 22301 Abschnitt 8.5 sowie den Aufsichts- und Testanforderungen in NIS2 und DORA.
Das hängt vom Format ab. Planspiele und spielerische Übungen sind für Vorstände, Führungsgremien und Krisenteams konzipiert; funktionale Übungen beziehen die Teams ein, die für die zu testende Fähigkeit verantwortlich sind; umfassende Übungen erstrecken sich über mehrere Teams und Standorte. Die Teilnehmergruppe wird anhand des Ziels zusammengestellt.
Ja. Cyberkrisenübungen, die auf Ransomware-, Datenleck- oder IT- und OT-Störungsszenarien basieren, sind unser gefragtestes Format. Dabei werden technische Reaktionen sowie Managemententscheidungen und Kommunikation trainiert. Die Operation HELVETIA basiert genau auf einem solchen Szenario; siehe auch unsere Praxis zur Cyberresilienz
Krisensimulationen auf Vorstandsebene, bei denen Ihr Führungsteam in eine realistische, sich zuspitzende Krise versetzt wird; die Simulationen werden bewertet und anschließend im Nachhinein besprochen.
Unsere eigens entwickelte, spielerische Krisenentscheidungsübung: 72 Karten, sechs Funktionen, eine sich ausbreitende Ransomware-Krise, neunzig Minuten.
Ein intensiver, von Praktikern geleiteter Tag, der Vorstände und Führungskräfte auf die Bewältigung einer schweren Krise vorbereitet und auf ISO 22361 basiert.
Der wegweisende 4,5-tägige Kurs von DRI zu allen zehn Berufspraktiken, der Grundlage eines tragfähigen Kontinuitätsprogramms.
DRI's CRLE 2000, Cyber Resilience for the Business Continuity Professional, integriert Cybersicherheit und Geschäftskontinuität über fünf Elemente hinweg.
Die europäische Ausbildungsarchitektur für die Resilienz kritischer Infrastrukturen im Rahmen von NIS2, KRITIS und dem Schweizer ISG, in drei Stufen plus einem Arbeitskräfteprogramm.
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