Stärkung der Kontinuitätsfähigkeit, der Cyber-physischen Bereitschaft und der NIS2-konformen Governance in der gesamten multinationalen Terminalinfrastruktur.
Der Kunde betrieb eine großflächige Terminalinfrastruktur, die die kritische Treibstoff- und Energieverteilung in mehreren Ländern unterstützte, in einem Umfeld, das geprägt war durch:
Auf Standortebene existierten zwar Notfallpläne, deren Reifegrad war jedoch in den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen uneinheitlich, und die Unterstützung durch die Geschäftsleitung blieb begrenzt:
Durch strukturierte Business Impact Assessments (BIA) im gesamten Terminalbetrieb wurden kritische Aktivitäten bei der Treibstoffverteilung und -verladung, systembedingte Engpässe, maximal tolerierbare Ausfallzeiten, Wiederherstellungszeit- und -punktziele sowie minimale Ressourcen für die Aufrechterhaltung des Betriebs identifiziert. Dabei wurden die Prioritäten im operativen Geschäft und nicht in Dokumenten verankert.
Die strukturierten Bewertungen umfassten OT-Umgebungen, Cyber-physische Störungspfade, Versorgungs- und Infrastrukturausfälle sowie grenzüberschreitende Versorgungsunterbrechungen und erweiterten so das Risikobild über das traditionelle BCM hinaus.
Standort- und Gruppenstrategien mit kontrollierter Wiederherstellungssequenzierung, einheitlichen Wiederherstellungszielen und klarer Kriseneskalation über Zuständigkeitsbereiche hinweg.
Führungsübungen zur Abwehr von Cyberangriffen und Infrastrukturverlustszenarien, die Nachweise in Auditqualität und eine messbare Reifesteigerung für den Vorstand liefern.
Entsprechend der branchenweiten Erfahrung des Unternehmens erreichen Programme dieser Art mit hohem Reifegrad typischerweise Folgendes:
ISO 22301 bietet den internationalen Rahmen für die Steuerung der Geschäftskontinuität und stellt sicher, dass Terminalbetreiber kritische Aktivitäten, Wiederherstellungsprioritäten und überprüfbare Kontinuitätsstrukturen standortübergreifend definieren.
NIS2 führt verbindliche Erwartungen hinsichtlich der Vorbereitung auf Zwischenfälle, der Notfallplanung, des Krisenmanagements und der Integration von Cyberresilienz für wichtige Einrichtungen wie z. B. Betreiber von Energieinfrastrukturen ein.
Eine effektive Resilienz erfordert eine Kontinuitätsplanung, die OT-Abhängigkeiten, industrielle Steuerungsstörungspfade und die Abfolge der cyber-physischen Wiederherstellung berücksichtigt.
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