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Fallstudie Energie und kritische Infrastruktur | Resilience Guard
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Fallstudie · Energie

Geschäftskontinuität und NIS2-konforme Resilienz für einen großen europäischen Energie- und Terminalbetreiber

Stärkung der Kontinuitätsfähigkeit, der Cyber-physischen Bereitschaft und der NIS2-konformen Governance in der gesamten multinationalen Terminalinfrastruktur.

Practitioner led since 2014 Led by John Zeppos, Founder and Group Managing Director DRI Accredited training provider 2 BCI Global Awards 16+ EU Horizon research projects Trusted to train 3 of the Big Four
SektorEnergie und kritische Infrastrukturen
FootprintMehrere Standorte, mehrere europäische Rechtsordnungen
RahmenwerkeISO 22301, NIS2
FokusTerminalkontinuität und OT-Resilienz

Geschäftlicher Kontext: Die Sicherstellung der Lieferkette ist eine strategische Anforderung

Der Kunde betrieb eine großflächige Terminalinfrastruktur, die die kritische Treibstoff- und Energieverteilung in mehreren Ländern unterstützte, in einem Umfeld, das geprägt war durch:

  • Sicherheitskritische Terminalfunktionen mit hoher Abhängigkeit von OT-Systemen und industriellen Steuerungsumgebungen.
  • Standortübergreifende Steuerung über nationale Grenzen hinweg mit strategischer Einbindung externer Logistik- und Infrastrukturpartner.
  • Zunehmende Cybergefährdung durch die Konvergenz von IT und OT bis hin zur durch Cyberangriffe ausgelösten Abschaltung des Terminalbetriebs.
  • Zu den möglichen schwerwiegenden Szenarien gehören: Ausfall kritischer Infrastrukturen, physische Sicherheitsvorfälle, Unterbrechungen der Lieferkette und des Transportwesens.
  • Eskalation der Regulierungsmaßnahmen im Rahmen der europäischen Richtlinien für kritische Infrastrukturen und der Erwartungen von NIS2.
Wie können wir sicherstellen, dass der Terminalbetrieb an allen europäischen Standorten auch unter schwerwiegenden Störungsszenarien widerstandsfähig, nachvollziehbar und wiederherstellbar bleibt?

Die Situation

Auf Standortebene existierten zwar Notfallpläne, deren Reifegrad war jedoch in den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen uneinheitlich, und die Unterstützung durch die Geschäftsleitung blieb begrenzt:

  • Die Erholungsziele unterscheiden sich je nach Terminal und Land.
  • OT-Abhängigkeiten und Störungen der industriellen Steuerung werden in der Notfallplanung nicht berücksichtigt.
  • Die Wege der Kriseneskalation variieren je nach Rechtsordnung.
  • Abhängigkeiten von Drittanbietern und der Infrastruktur sind nicht formal eingebunden.
  • Begrenzte Transparenz des Reifegrads der Resilienz auf Vorstandsebene.

Wie das Engagement aufgebaut wurde

Engagement architecture: Business continuity and NIS2 aligned resilience for a major European energy and terminal operatorExecutive assurance and crisis governance01ISO 22301 alignedbusiness impactanalysis02Operational risk anddisruption scenarioassessment03Continuity strategyand recoverygovernance04Executive exercisingand assuranceISO 22301 aligned business impact analysis and evidence base
Die Engagement-Architektur: Governance oben, branchenspezifische Säulen, eine ISO 22301-konforme Evidenzbasis darunter.

01ISO 22301-konforme Geschäftsauswirkungsanalyse

Durch strukturierte Business Impact Assessments (BIA) im gesamten Terminalbetrieb wurden kritische Aktivitäten bei der Treibstoffverteilung und -verladung, systembedingte Engpässe, maximal tolerierbare Ausfallzeiten, Wiederherstellungszeit- und -punktziele sowie minimale Ressourcen für die Aufrechterhaltung des Betriebs identifiziert. Dabei wurden die Prioritäten im operativen Geschäft und nicht in Dokumenten verankert.

02Bewertung von operationellen Risiken und Störungsszenarien

Die strukturierten Bewertungen umfassten OT-Umgebungen, Cyber-physische Störungspfade, Versorgungs- und Infrastrukturausfälle sowie grenzüberschreitende Versorgungsunterbrechungen und erweiterten so das Risikobild über das traditionelle BCM hinaus.

03Kontinuitätsstrategie und Wiederherstellungssteuerung

Standort- und Gruppenstrategien mit kontrollierter Wiederherstellungssequenzierung, einheitlichen Wiederherstellungszielen und klarer Kriseneskalation über Zuständigkeitsbereiche hinweg.

04Ausübung der Geschäftsführung und Gewährleistung

Führungsübungen zur Abwehr von Cyberangriffen und Infrastrukturverlustszenarien, die Nachweise in Auditqualität und eine messbare Reifesteigerung für den Vorstand liefern.

Welche Programme dieser Reife liefern

Entsprechend der branchenweiten Erfahrung des Unternehmens erreichen Programme dieser Art mit hohem Reifegrad typischerweise Folgendes:

Typical outcome ranges of high maturity programmes0%50%100%Faster recovery capability30 to 50%
Typische Bandbreiten bei vergleichbaren Programmen mit hohem Reifegrad, keine Einzelfallmeldung eines Kunden.
  • Harmonisierte Krisenbewältigung über alle Standorte und Zuständigkeitsbereiche hinweg.
  • Erhöhte Auditbereitschaft im Einklang mit den europäischen Erwartungen an kritische Infrastrukturen.
  • Strukturierte Steigerung der Resilienzreife mit Transparenz für die Führungsebene.
Häufig gestellte Fragen: Energieresilienz und NIS2
Wie ist ISO 22301 auf den Betrieb von Energieterminals anwendbar?

ISO 22301 bietet den internationalen Rahmen für die Steuerung der Geschäftskontinuität und stellt sicher, dass Terminalbetreiber kritische Aktivitäten, Wiederherstellungsprioritäten und überprüfbare Kontinuitätsstrukturen standortübergreifend definieren.

Welche Anforderungen stellt NIS2 an Energieversorger?

NIS2 führt verbindliche Erwartungen hinsichtlich der Vorbereitung auf Zwischenfälle, der Notfallplanung, des Krisenmanagements und der Integration von Cyberresilienz für wichtige Einrichtungen wie z. B. Betreiber von Energieinfrastrukturen ein.

Wie lassen sich OT-Umgebungen effektiv in BCM integrieren?

Eine effektive Resilienz erfordert eine Kontinuitätsplanung, die OT-Abhängigkeiten, industrielle Steuerungsstörungspfade und die Abfolge der cyber-physischen Wiederherstellung berücksichtigt.

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